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Operationen

Facelift

Video zu Facelift in Zürich | Pevention Center Video zu Facelift in Zürich | Pevention Center

Die Haut, besonders die des Gesichts, verliert im normalen Alterungsprozess an Elastizität und die Muskulatur des Unterhautfettgewebes erschlafft zunehmend. Es bilden sich vermehrt kleine Falten, die an Tiefe zunehmen, besonders im Bereich der Augen, der Lippen, an den Wangen und im Halsbereich. Zusätzlichen Einfluss auf diese Alterungserscheinungen haben unser Lifestyle, Umweltfaktoren wie Stress, falsche Ernährung und besonders intensiv Sonneneinstrahlung und Nikotin.

Besonders bei den sogenannten Hängebäckchen oder dem schlaffen Hals kann ein Lifting eine deutliche Besserung bringen, verbunden mit einem natürlichen Resultat, welches Sie einige Jahre jünger erscheinen lässt.

Das Facelift

Das Facelifting führt zu einer Verjüngung des Aussehens besonders dann, wenn ein Überschuss an lockerer Haut oder Fettgewebsansammlungen beseitigt wird. Die Muskelstraffung kann diesen Effekt unterstützen, der Elastizitätsverlust wird jedoch nicht vollständig behoben, sodass sich erneut feine Lachfältchen oder Fältchen seitlich zur Schläfe bilden können. Sie sind jedoch weniger auffällig als vor der Operation. Seitenunterschiede, die bei jedem Menschen bestehen, können auch nach der Operation einen leicht unterschiedlichen Narbenverlauf oder Hautfältchen bedingen.

Wie viele Jahre kann man sich verjüngen?

Eine Straffung kann je nach Vorbefund und Operationstechnik ca. 8-10 Jahre verjüngen.

Wie lange hält ein Facelifting?

Abhängig von der Haut, Bindegewebe und Alter des Kunden können Sie über 10-15 Jahre profitieren.

Kann man ein Facelifting wiederholen?

Ja, nach ca. 10 Jahren, je nach Technik auch früher (S-Lift).

facelift zürich

Ziele eines Facelifts

Ein Facelift kann u. a. bei der Korrektur folgender Problemstellen helfen:

  • Denkerstirn
  • Lachfältchen
  • Wangenfalten
  • Nasenlippenfalte
  • Lippenfalten
  • Hängewangen
  • Halsfalten
  • Halsmuskelstränge

Um ein natürliches Aussehen zu behalten und einem maskenhaften Gesicht vorzubeugen können nicht alle Falten geglättet werden.

Auch Augenlider, Stirnmitte und Lippenfalten können bei einem Facelift nicht geglättet werden, falls Sie das wünschen, müssen weitere Eingriffe (z.B. eine Lidstraffung) zeitgleich oder nachträglich folgen.

Der Facelift-Eingriff

Ein S-Lift kann ohne grosse sichtbare Narben hinter den Ohren und im Bereich der Schläfen eine deutlich erkennbare Straffung der Gesichtszüge und damit eine Verjüngung des Aussehens erzielen. Dabei wird die überschüssige Haut entfernt, das Unterhautfettgewebe ggf. abgesaugt und die Muskulatur und das Bindegewebe (SMAS) gestrafft. Beim S-Lift wird besonders der Mund-, Kinn- und Halsbereich behandelt. Die Kopfhaare brauchen nicht mehr geschnitten oder rasiert werden. Es wird kein Haarverlust entstehen, wie dies bei einem grossen Lift der Fall ist. Die hässlichen Narben hinter den Ohren werden ebenfalls reduziert. Komplikationen beim S-Lift sind sehr selten und der Erfolg ist wesentlich sicherer. Die Kunden sind viel schneller gesellschafts- und arbeitsfähig.

Vor der Facelift-OP

In einem individuellen Beratungsgespräch werden Zielsetzung und Ablauf des Eingriffs sowie die persönliche Gesundheitsgeschichte besprochen.

Sie sind nicht für eine Facelift-Operation geeignet, wenn Sie…

  • an Störungen des Stoffwechsels (z.B. Diabetes) oder wichtiger Organe (z.B. Herz, Kreislauf, Nervensystem, Leber, Nieren, Schilddrüse, Lungen) leiden.
  • eine akute oder chronische Infektionskrankheit (z.B. Hepatitis, HIV/ Aids),
  • Allergien oder Überempfindlichkeitsreaktionen,
  • Bluterkrankung oder eine erhöhte Blutungsneigung haben.
  • zur Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose, Embolie), Abszessen, Fisteln, starker Narbenbildung (Keloid), Eiterung und verzögerter Heilung neigen.

Behandlungsablauf bei einem Facelift

Nach der Aufklärung müssen Sie seelisch sowie körperlich für diesen Eingriff bereit sein, da es sich um ein irreversibles Ergebnis handelt. Das bedeutet es kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Zum Eingriff müssen Sie nüchtern und ohne Make-up erscheinen. Eine Übernachtung in der Klinik ist teilweise notwendig und dient zu Ihrer Sicherheit. Eine Vollnarkose ist je nach Ausmass erforderlich. Zusätzlich wird das Gesicht örtlich betäubt. Sie sollten während des Eingriffs im Dämmerschlaf keinerlei Schmerzen spüren.

Antibiotische Abschirmung ist nur eine Vorsichtsmassnahme, da es zum Glück beim S-Facelift ganz selten zu Infektionen kommt. Der Kunde wird an elektronische Messgeräte angeschlossen sein, die ständig Herztätigkeit (EKG), Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung des Blutes überwachen.

Ein Narkosearzt ist anwesend um Ihr Herz-Kreislauf System zu Überwachen (stand by). Ein 2-4 cm breites 10cm langes, S-förmiges Hautstück vor den Ohren wird ausgeschnitten. Gefässe und Nerven werden geschont. Bei Bedarf kann das Fettgewebe aus dem Doppelkinn oder aus den Hamsterbäckchen abgesaugt werden. Anschliessend wird die Muskel Sehnenschicht gestrafft und befestigt. Die Haut wird mit einer sehr feinen Naht, teilweise mit Klammern verschlossen.

Dauer und Narkose der Operation

Das Facelifting ist in der Regel eine mehrstündige Operation, die eine genaue Kreislaufüberwachung und ggf. Sauerstoffversorgung des Kunden erfordert. Vollnarkose wie Lokalanästhesie ist möglich.

Facelift im Prevention Center Zürich

Das Facelift wird in unseren OP-Räumen im Utoschloss Zürich durchgeführt. Die Beratung vor dem Eingriff findet entwerder im Prevention Center Zürich oder Zug statt.

Nach dem Facelift

Sie werden nach dem Eingriff für 7 Tage eine abnehmbare Kopfmanschette tragen, welche Sie von uns bekommen. Wir empfehlen diese Manschette für weitere sieben Tage nur nachts oder zu Hause zu Tragen. Der Wundschmerz ist gering. Schmerztabletten werden von uns verabreicht. Die Schmerzen lassen nach 1-2 Tagen nach. Sollten sich die Schmerzen verstärken, müssen Sie uns informieren. Auch eine erhebliche Schwellung und Blutergussbildung im Bereich des Gesichtes muss gemeldet werden. Die Beweglichkeit des Mundes ist in den ersten Tagen schmerzbedingt etwas eingeschränkt, daher empfehlen wir flüssige oder weiche Kost. Die Fäden werden nach fünf und zehn Tagen gezogen. Die Haare können nach 1 Woche gewaschen werden. Sie können nach 3 Tagen mit einer Kopfhaube Ihren Körper duschen. Gymnastik bzw. Sport, Sauna und Sonnenbäder müssen für 4 Wochen zurückgestellt werden. Die Arbeitsaufnahme und andere gesellschaftliche Verpflichtungen sind sehr oft nach einer Woche wieder möglich.

Risiken & Nebenwirkungen einer Facelift-OP

Eine Vernarbung (Keloide) nach einem S-Lift ist selten, aber nicht ausgeschlossen. Diese Komplikation kann gelegentlich vorkommen und wird mit Salben und Spritzen behandelt. Bei 15% der Fälle kann eine operative Narben-Korrektur notwendig sein (unentgeltlich). Manchmal können Wundheilungsstörungen und Wundinfektionen auftreten (z.B. bei Rauchern und Zuckerkrankheit). Infektionen sind in der letzten Zeit sehr selten geworden. Wir verabreichen trotzdem ein Antibiotikum zur Abschirmung. Ganz selten kann eine Blutergussbildung entstehen. Diese wird notfalls operativ ausgeräumt. Eine Nerven- oder Gefässverletzung ist ganz selten. Eine Gefühlsstörung der Wangen ist selten, aber möglich. Dieser Zustand wird, wenn überhaupt, nur einige Monate andauern. In seltenen Fällen sind notwendige Touch-ups (kleine Narben Korrekturen und Fettabsaugungen) unentgeltlich.

  • Einblutungen in die Haut, die Muskulatur und in das Fettgewebe, die meist keiner Behandlung bedürfen.
  • Vorübergehende Reizung der Haut durch Desinfektionsmittel, Austrocknung oder Berührung, die meist von selbst abklingen.
  • Schwellung des Bindegewebes oder des Fettkörpers, die sich meist durch allgemeine abschwellende Massnahmen zurückbilden. Eventuell ist eine medikamentöse Begleitbehandlung erforderlich.
  • Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergüsse, die sich in der Regel von selbst zurückbilden; hier hilft Hochlagerung und Kühlung. Es kann aber auch zur vorübergehenden Schädigung von Gesichtsnerven durch Schwellung kommen. Dies kann die Sensibilität über mehrere Monate vermindern oder verstärken. In sehr seltenen Fällen kann es auch zu einem Funktionsverlust der Muskulatur mit Lähmungserscheinungen kommen, welche eine operative Korrektur erfordern.
  • Nachblutungen und Blutergüsse, auch mehrere Tage nach der Operation, die jedoch meist keiner Behandlung bedürfen und nur in extremen Ausnahmefällen eine operative Blutstillung erforderlich machen.
  • Auseinanderweichen der Wundränder bei mechanischer Belastung, z.B. beim Haare machen; dies kann die Narbenbildung ungünstig beeinflussen und in sehr seltenen sogar eine Narbenkorrektur erforderlich machen. Ebenso kann es Minderdurchblutung zu einer sogenannten Nekrose (Gewebeuntergang) kommen, eine längere Wundbehandlung oder Folgeoperation bedeuten kann.
  • Auch im Rahmen einer örtlichen Betäubung oder bei zusätzlicher Einspritzung blutstillenden Medikamentes bei Narkose können in äusserst seltenen Ausnahmefällen unerwünschte Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen oder gegen das Betäubungsmittel (Schwellung, Juckreiz, aber auch schwere Kreislaufreaktionen bis hin zum Schock), Nebenwirkungen im zentralen Nervensystem Unruhe, Krämpfe, Atemstörungen), Blutdruckanstieg oder -abfall, Herzrhythmusstörungen und Herzschlagverlangsamung auftreten.
  • Seltene entzündliche Reaktionen der Wunden, besonders bei versenktem Nahtmaterial in Muskulatur; dies kann die Behandlungsdauer verlängern.
  • Narben: Die Operation kann nicht durchgeführt werden ohne Narben zu hinterlassen. Die werden jedoch so in Hautfalten gelegt, dass sie möglichst unauffällig und gut zu sind. Die natürliche Rötung einer frischen Naht verschwindet nach 2-3 Wochen, kann in Einzelfällen aber auch mehrere Monate anhalten. Im Narbengebiet können kleine Zysten der Haut entstehen, die leicht und einfach behandelbar sind.
  • Störungen der Narbenbildung: anlagebedingt können wulstige, schmerzhafte und juckende Narben entstehen (Narbenwucherung, Keloid). Auch diese Narbenwucherungen bilden sich unter konservativer Behandlung meist zurück, sodass nur selten erneute Operationen nötig sind.
  • Starke Narbenbildungen in der Haut und Muskulatur kommen praktisch nur bei jahrelangem Nikotinmissbrauch und starken Einblutungen ohne Entzündungen vor. Narbige Verzierungen des Unterlides nach einer solchen Komplikation müssen oft durch einen erneuten Eingriff verbessert werden.
  • Überkorrektur: Durch übermässige Hautentfernung oder Narbenzug nach Entzündungen kann es zu Störungen kommen. In den ersten Wochen nach der Operation wird sich die Hautspannung spontan verbessern, bei anhaltenden Störungen muss jedoch eine operative Korrektur erfolgen.
  • Es kann zu einem kosmetisch unzureichendem Ergebnis kommen, das ggf. durch eine neuerliche Operation korrigiert werden kann.
  • Blutergüsse - daher belassen manche Kollegen für die ersten Tage eine Drainage im Kinnbereich. Spannung im Gesicht. Diese kann der Grund für einen kurzfristigen Haarausfall im Nahtbereich sein (z.B. nach ausgeprägten Blutergüssen). Im Normalfall ist keine Spannung auf der Haut.
  • Falls Raucher den Nikotinkonsum nicht deutlich oder ganz einschränken, kann es zu Wundheilungsstörungen kommen.
  • Infektion im Haarbereich. Schlecht geheilt Wunden können eine breite Narbe hinterlassen. Schädigungen des Muskelnervs. Die Regeneration erfolgt in der Regel nach 3-6 Monaten.