prevention-center Prevention Center
Menü Tel. 0848 400 800
schönheitschirurgie zürich und zug

Medical & Aesthetic Services

Operationen

Brustverkleinerung

 

Rückruf

 

Video zur Brustverkleinerung in Zürich | Pevention Center Video zur Brustverkleinerung in Zürich | Pevention Center

Eine Brustverkleinerung wird von Frauen gewünscht, welche unter körperlichen Einschränkungen wie Beschwerden im Bereich des Nacken, der Schultern und des Rückens leiden, die durch zu grosse Brüste verursacht werden. Die Mammahyperplasie (zu grosse Brust) kann chronische Kopf- Nacken- und Rückenschmerzen, Schulterfurchen und Hautirritationen verursachen. Bei einer Brustverkleinerung wird überschüssiges Brustgewebe entfernt, die Brust wird neu geformt, angehoben und dem Körper neu angepasst.

Die Brustverkleinerung

Eine Mammareduktionsplastik (Brustverkleinerung) kann die Grösse und das Gewicht von schweren Brüsten verringern und ermöglicht dadurch wieder einen aktiveren Lebensstil. Viele Frauen verspüren nach der Operation eine Linderung ihrer chronischen Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen. Das hauptsächliche Ziel dieser Operation ist eine funktionelle Verbesserung. Durch die gleichzeitige Bruststraffung verbessert sich auch die Ästhetik der Brust (auch Bruststraffung).

Ablauf einer Brustverkleinerung

Zu Beginn steht die persönlichen Beratung in unseren Beratungsräumen in Zürich oder Zug. Während dieser kann die Kundin ihr Anligen beschreiben und es werden ihr die verschiedenen Möglichkeiten der Mammareduktion aufgezeigt. Die Operation wird mit der Kundin im Detail besprochen, die Risiken und Grenzen erläutert und über die notwendige Narkoseform (Vollnarkose) informiert.

Anschliessend werden die Brüste der Kundin bildlich zur Dokumentation festgehalten (Fotos). Eine Mammographie kann unter Umständen sinnvoll sein.

Die Brustverkleinerungsoperation selbst findet in unseren Operationsräumen im Utoschloss Zürich statt. Sehr häufig wird ein Schlüssellochmuster für die Hautschnitte bei der Reduktionsplastik gemacht. Der Brustwarzenhof wird umschnitten. Dieser Schnitt wird bis in die Unterbrustfalte fortgesetzt. Die überschüssige Haut - Brustdrüsengewebe und Fett - werden entfernt und der Brustwarzenkomplex wird anschliessend in seine neue Position gebracht. Danach wird die Haut von beiden Seiten unter dem Warzenvorhof gestrafft, so dass die Brust eine neue, straffere Form bekommt. Es resultiert zum Schluss eine umgekehrt T-förmige oder eine vertikale Narbe. Ebenso kann bei einigen Kundinnen der horizontale Schnitt im Bereich der Unterbrustfalte weggelassen werden. Ob eine solche "vertikale Mammaplastik" gemacht werden kann, hängt von der Grösse der Brüste und der Menge des zu entfernenden Gewebes ab.

In den allermeisten Fällen werden die Brustwarzen an ihren Blutgefässen belassen. Sollten die Brüste jedoch sehr gross sein und stark nach unten hängen, kann es sein, dass die Brustwarzen kurzzeitig von ihrer Verbindung zur Brust gelöst werden müssen und an einer höheren Stelle wieder eingepflanzt werden. Das ist mit einem meist langen Gefühlsverlust des Brustwarzenkomplexes und einer absoluten Stillunfähigkeit verbunden.

Eventuell kann auch eine Fettabsaugung bei der Brustverkleinerung Anwendung finden. Dies wird je nach individuellem Befund besprochen.

Weitere Infos

Eine Mammareduktionsplastik dauert etwa zwei bis vier Stunden. Die Dauer der Operation hängt vom Ausmass des Befundes und der verwendeten Technik ab. Die meisten Brustverkleinerungs-Operationen können ambulant erfolgen. Die Kundin kann nach einigen Stunden aus der Klinik entlassen und abgeholt werden. Falls sehr viel Gewebe zu entfernen ist, wird die Kundin längere Zeit nach der Operation medizinisch überwacht. Diese Operation wird immer in Vollnarkose durchgeführt.

Obwohl die Wundfläche relativ gross sein wird, sind die Schmerzen nach einer Mammareduktionsplastik eher mild und können deshalb mit wenig Schmerzmitteln gelindert werden.

Unmittelbar nach der Operation fühlt es sich manchmal unangenehm an, aus dem Bett aufzustehen und zu gehen. Ebenso kann es sich unangenehm anfühlen, wenn die Brüste bewegt werden. Nach einigen Tagen wird das jedoch besser.

Kostenübernahme

Sollte die Kundin, bedingt durch ihre Brustgrösse an einigen der o.g. körperlichen Beschwerden leiden, besteht eventuell eine Leistungspflicht der Krankenkasse. In der Schweiz verlangen die Krankenkassen dass man 500 g pro Seite entfernen kann und ein Körpergewicht das den BMI (Body Mass Index = Körpergewicht in Kilo durch Grösse in Meter2) von 25 kg/m² nicht überschreitet.

Nach der Operation

Die Brüste werden nach dem Eingriff mit einem Klebeverband verbunden. Zum Stützen der Brust muss ein Spezial-BH getragen werden. Eventuell werden Wund-Drainagen benützt, die für einige Tage helfen Wundflüssigkeit abzusaugen. Der Klebeverband wird nach ca. einer Woche gewechselt werden. Er muss für rund sechs Wochen getragen werden, um eine optimale Narbenbildung zu gewährleisten. Die Kundin sollte einen Stütz-BH für mehrere Wochen dauerhaft tragen, bis die Schwellung abnimmt und die Brust von innen heilt.

Leichtere körperliche Tätigkeiten können schon wenige Tage nach der Operation wieder aufgenommen werden. Grössere physische Aktivitäten wie Sport sollten für mindestens sechs Wochen vermieden werden. Sie dürfen nach der Brustverkleinerungsoperation mit dem Klebeverband duschen.

Manche Frauen berichten in den ersten Monaten über plötzlich einschiessende Schmerzen in den Brustwarzen und seitlich der Brust (wie Nadelstechen). Es handelt sich meist um Reinervationsschmerzen (das heisst, die Hautnerven wachsen wieder und das Gefühl verbessert sich).

In der Regel bleibt die körperliche Voraussetzung stillen zu können erhalten, jedoch birgt jeder Eingriff ein gewisses Restrisiko.

Wenn der Eingriff ambulant durchgeführt wird, beachten Sie bitte, dass Ihr Reaktionsvermögen nach der Narkose oder der Anwendung eines Beruhigungs-, Schmerz- oder Betäubungsmittels vorübergehend beeinträchtigt ist. Lassen Sie sich deshalb nach dem Eingriff abholen. Sie dürfen am Operationstag nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen, kein Kraftfahrzeug oder Zweirad führen und nicht an gefährlichen Maschinen arbeiten. In den ersten Tagen nach der Operation braucht man zu Hause zusätzlich etwas Hilfe.

Die Operation führt zu einer Straffung der Brust, besonders dann wenn ein Überschuss an lockerer Haut oder Fettgewebsansammlungen beseitigt wird. Die Muskelstraffung kann diesen Effekt unterstützen, der Elastizitätsverlust wird jedoch nicht vollständig behoben, so dass sich erneut eine hängende Brust bilden kann. Seitenunterschiede, die bei jedem Menschen bestehen, können auch nach der Operation einen leicht unterschiedlichen Narbenverlauf oder Hautfältchen bedingen.

Sonstiges:

  • Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn der Wundverband verrutscht oder sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert!
  • Verzichten Sie innerhalb der ersten Tage auf Sport oder körperliche Anstrengung!
  • Waschen Sie die Brustregion erst nach der Entfernung der Hautfäden!
  • Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wann die Fäden entfernt werden sollen! Sie sollten sich nicht beunruhigen, wenn Sie nach der Abnahme des Verbandes eine Schwellung, eine Verfärbung durch Bluterguss, ein Spannungsgefühl bemerken. Diese Erscheinungen sind normal, falls sie sich in den ersten Wochen zurückbilden. Ein Spannungsgefühl und Empfindungsstörungen im Bereich der Narben bilden sich manchmal erst über Monate zurück.
  • Abhängig von der Technik sollten Sie schnelle Bewegungen in den ersten Tagen meiden, damit es nicht zu Nachblutungen kommt.
  • Bedingt durch die Schwerkraft werden im unteren Brustbereich Blutergüsse sichtbar (Dauer: 2-3 Wochen).
  • Im Bereich der Brustwarzen kann es bis zu 4 Monate zu einem tauben Gefühl kommen.
  • Narben fallen nach 2 Monaten nicht mehr auf, ausser bei jungen Kundinnen (Dauer: mehrere Monate).
  • Sonne oder Solarium sollten 4 Wochen gemieden werden.

Risiken & Nebenwirkungen

Jede Operation beinhaltet gewisse Risiken, so z.B. Blutungen und Infektionen. Bei Brustverkleinerungen sind schwere Komplikationen äusserst selten. Wundheilungsstörungen sind möglich und treten vermehrt bei Raucherinnen und Kundinnen mit Übergewicht auf. Es kann an der Brustwarze zu Durchblutungsstörungen kommen, welche zu Pigmentierungsverlust oder Narben führen können. Nur selten kommt es zu schweren Durchblutungsstörungen der Brust oder der Brustwarzen, die mit Gewebeverlusten einhergehen. Bei einigen Kundinnen kann u.U. eine dauerhafte Gefühlsminderung der Brust oder der Brustwarzen zurückbleiben.

  • Einblutungen in die Haut, die Muskulatur und in das Fettgewebe, die meist keiner Behandlung bedürfen.
  • Vorübergehende Reizung der Haut durch Desinfektionsmittel, Austrocknung oder Berührung, die meist von selbst abklingen.
  • Schwellung des Bindegewebes oder des Fettkörpers, die sich meist durch allgemeine abschwellende Massnahmen zurückbilden. Eventuell ist eine medikamentöse Begleitbehandlung erforderlich.
  • Nachblutungen und Blutergüsse, auch mehrere Tage nach der Operation, die jedoch meist keiner Behandlung bedürfen und nur in extremen Ausnahmefällen eine operative Blutstillung erforderlich machen.
  • Auseinanderweichen der Wundränder bei mechanischer Belastung, z.B. beim Haare machen; dies kann die Narbenbildung ungünstig beeinflussen und in sehr seltenen Fällen sogar eine Narbenkorrektur erforderlich machen. Ebenso kann es durch Minderdurchblutung zu einer sogenannten Nekrose (Gewebeuntergang) kommen, was eine längere Wundbehandlung oder Folgeoperation bedeuten kann.
  • Auch im Rahmen einer örtlichen Betäubung oder bei zusätzlicher Einspritzung eines blutstillenden Medikamentes bei Narkose können in äusserst seltenen Ausnahmefällen unerwünschte Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen oder Materialunverträglichkeit gegen das Betäubungsmittel (Schwellung, Juckreiz, aber auch schwere Kreislaufreaktionen bis hin zum Schock), Nebenwirkungen im zentralen Nervensystem (Unruhe, Krämpfe, Atemstörungen), Blutdruckanstieg oder -abfall, Herzrhythmusstörungen und Herzschlagverlangsamung auftreten.
  • Seltene entzündliche Reaktionen der Wunden, besonders bei versenktem Nahtmaterial in Muskulatur; dies kann die Behandlungsdauer verlängern.
  • Narben: Die Operation kann nicht durchgefu¨hrt werden ohne Narben zu hinterlassen. Die Narben werden jedoch so in Hautfalten gelegt, dass sie möglichst unauffällig und gut zu verbergen sind. Die natürliche Rötung einer frischen Naht verschwindet nach 2-3 Wochen, kann in Einzelfällen aber auch mehrere Monate anhalten. Im Narbengebiet können kleine Zysten der Haut entstehen, die leicht und einfach behandelbar sind Störungen der Narbenbildung: anlagebedingt können wulstige, schmerzhafte und juckende Narben entstehen (Narbenwucherung, Keloid). Auch diese Narbenwucherungen bilden sich unter konservativer Behandlung meist zurück, sodass nur selten erneute Operationen nötig sind.
  • Starke Narbenbildungen in der Haut und Muskulatur kommen praktisch nur bei jahrelangem Nikotinmissbrauch und starken Einblutungen ohne Entzündungen vor. Narbige Verziehungen des Unterlides nach einer solchen Komplikation müssen oft durch einen erneuten Eingriff verbessert werden.
  • Überkorrektur: Durch übermässige Hautentfernung oder Narbenzug nach Entzündungen kann es zu Störungen kommen. In den ersten Wochen nach der Operation wird sich die Hautspannung spontan verbessern, bei anhaltenden Störungen muss jedoch eine operative Korrektur erfolgen.
  • Es kann zu einem kosmetisch unzureichendem Ergebnis kommen, das ggf. durch eine neuerliche Operation korrigiert werden kann.
  • Blutergüsse - daher belassen manche Kollegen für die ersten Tage eine Drainage. Spannung im Gesicht. Diese kann der Grund für einen kurzfristigen Haarausfall im Nahtbereich sein (z.B. nach ausgeprägten Blutergüssen). Im Normalfall ist keine Spannung auf der Haut.
  • Falls Raucher den Nikotinkonsum nicht deutlich oder ganz einschränken, kann es zu Wundheilungsstörungen kommen.
  • Pigmentstörungen der Haut, besonders im Bereich der Mamille, welche auch dauerhaft sein können. Ebenso kann es zu kurzzeitigen oder dauerhaften Sensibilitätsstörungen oder -ausfällen im Bereich der Brust oder Mamille kommen.
  • Brustverkleinerung und Brustkrebs

    Die Brustverkleinerung reduziert das Risiko eines Mammakarzinoms, da bei der Operation Drüsengewebe entfernt wird. Brustkrebs kann aber auch in dem verbleibenden Gewebe auftreten. Die regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen sind natürlich weiterhin notwendig.