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Ästhetik

Hyperbare Sauerstofftherapie

Sauerstoff als Medikament? Genau das ist die Idee der hyperbaren Sauerstofftherapie. Ursprünglich in der Tauchmedizin angewendet, hat diese Therapieform längst ihren Weg in die Allgemeinmedizin gefunden. Sie macht sich die positiven Wirkungen von Sauerstoff auf den Organismus zunutze und eignet sich als Unterstützung bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen und gesundheitlicher Probleme. Bei dieser Therapie atmen die Patienten unter einem erhöhten Umgebungsdruck ("hyperbar") medizinisch reinen Sauerstoff ein.

Auf diese Weise wird die Sauerstoffaufnahme ins Blut erhöht und schlecht durchblutetes Gewebe besser mit Sauerstoff versorgt. Eine verstärkte Sauerstoffzufuhr soll die Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung und das Immunsystem unterstützen, die Regenerationszeit verkürzen und das allgemeine Wohlbefinden fördern.

Was ist die hyperbare Sauerstofftherapie?

Die hyperbare Sauerstofftherapie (auch: hyperbare Oxygenierung, kurz HBO) ist eine Methode, die Sauerstoffaufnahme ins Blut zu erhöhen. Die Behandlung findet in einer Druckkammer statt, in der ein um das 2,4- bis 3-fach höherer Aussendruck besteht. Das Einatmen von Sauerstoff unter diesen Bedingungen ermöglicht es, dass sich bis zu 7 % Sauerstoff im Blut lösen können. Dadurch wird den Zellen mehr Sauerstoff zugeführt, wodurch ein potenzieller Sauerstoffmangel auf Zellebene behoben und die Selbstheilungsfähigkeiten des Körpers verbessert werden kann.

Behandlungsablauf

Vor jeder Behandlung führen wir in unserer Clinic prevention-center in Zürich mit jedem Patienten und jeder Patientin ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch durch. Darin besprechen wir Ihre Wünsche und Vorstellungen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Auf der Grundlage dieses Gesprächs erstellen wir einen individuellen Therapieplan, der alle Behandlungsschritte umfasst.

Für die Behandlung nehmen Sie in der Druckkammer Platz, in welcher der Druck langsam erhöht wird. Ist der gewünschte Druck erreicht, setzen Sie eine Sauerstoffmaske auf, über die Sie reinen Sauerstoff einatmen. Je nach Indikation kann diese Behandlung 60 bis 90 Minuten dauern. Dann wird die Sauerstoffzufuhr regelmässig unterbrochen und Sie atmen ein normales Luftgemisch ein. Gegen Ende der Behandlung wird der Druck in der Kammer langsam wieder gesenkt. Sobald die Sitzung beendet ist, können Sie die Behandlungsräume auch wieder verlassen. Sie sind sofort wieder gesellschaftsfähig und können Ihrem gewohnten Alltag nachgehen. Vorteile einer hyperbaren Sauerstofftherapie in Zürich Die hyperbare Sauerstofftherapie hat eine Reihe von Vorteilen, die wir uns bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen zunutze machen können. So soll sie unter anderem

  • das Lymphsystem aktivieren und verbessern
  • das periphere Gewebe mit Sauerstoff versorgen
  • das Blutkreislaufsystem und die Herzfunktion verbessern
  • die Muskulatur und den Bewegungsapparat verbessern
  • eine entzündungshemmende Wirkung haben
  • den Genesungsprozess nach einer Operation beschleunigen
  • die Regenerationszeit nach Sportverletzungen verkürzen

Darüber hinaus ist die hyperbare Sauerstofftherapie eine anerkannte Behandlung der Dekompressionskrankheit.


Häufig gestellte Fragen zur hyperbaren Sauerstofftherapie

Wie funktioniert eine hyperbare Sauerstofftherapie?

Durch den erhöhten Druck in der Behandlungskammer kann bis zu 20 Mal so viel Sauerstoff in das Blut gelöst werden wie unter normalen Bedingungen. Das hat zur Folge, dass der Sauerstoff auch in bislang schlecht versorgtes Gewebe gelangen kann. Dort kann er biologische Prozesse in Gang setzen, welche andere Behandlungsmassnahmen unterstützen oder das allgemeine Wohlbefinden erhöhen.

Für wen ist eine hyperbare Sauerstofftherapie geeignet?

Die Therapie ist grundsätzlich für alle Patienten geeignet, deren Beschwerden auf einen Sauerstoffmangel zurückzuführen sind oder bei denen eine verstärkte Sauerstoffzufuhr die Behandlung positiv beeinflussen könnte. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie an keiner der folgenden Erkrankungen leiden, die eine Anwendung der hyperbaren Sauerstofftherapie ausschliessen:

  • chronische obstruktive Lungenerkrankung
  • Pneumothorax nach einer Lungen-OP
  • chronische Sinusitis
  • chronische Infektionen der oberen Atemwege
  • Klaustrophobie

Ebenfalls ausgeschlossen ist die Behandlung bei Patienten mit früheren Ohroperationen, einer unkontrollierbar hohen Körpertemperatur und während der Schwangerschaft.

Für welche Indikationen ist eine hyperbare Sauerstofftherapie geeignet?

Eine hyperbare Sauerstofftherapie kann als unterstützende Massnahme bei folgenden Erkrankungen angewendet werden:

  • Dekompressionskrankheit
  • Kohlenmonoxidvergiftung
  • Erkrankungen des Innenohrs (z. B. Knall- und Lärmtrauma, akuter Hörsturz, Tinnitus)
  • Wundheilungsstörungen (z. B. Brandwunden oder Diabetisches Fusssyndrom)
  • chronische Entzündungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Erkrankungen, die als Spätfolgen einer Strahlentherapie auftreten (z. B. Knochendefekte, Blasenentzündung)
  • Anti Aging – zur Verlängerung der Telomere  an den Chromosomen (Studienergebnisse)

Wie lange dauert eine hyperbare Sauerstofftherapie?

Eine Behandlung dauert 60 Minuten. Im Rahmen der Therapie sind mehrere Behandlungstermine vorgesehen.

Was sollten Sie vor und nach einer hyperbaren Sauerstofftherapie beachten?

Um sicherzustellen, dass Sie für eine hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) geeignet sind, führen wir in unserer Clinic prevention-center in Zürich vor jeder Behandlung eine Anamnese durch, um Kontraindikationen auszuschliessen.

Hinweis: Rauchen verringert die positiven Effekte der Behandlung. Deshalb sollten Sie den Nikotinkonsum vor der Behandlung auf jeden Fall einstellen.

Eine spezielle Nachsorge nach der hyperbaren Sauerstofftherapie ist nicht erforderlich. Da die Therapie in der Regel jedoch als unterstützende bzw. begleitende Massnahme zu anderen Behandlungen angewendet wird, gibt es für diese üblicherweise einen Nachbehandlungsplan. Der Behandlungserfolg kann in regelmässigen Kontrolluntersuchungen überprüft werden.

Mit welchen Ergebnissen kann man nach der hyperbaren Sauerstofftherapie rechnen?

Bei den meisten Patienten tritt eine spürbare Wirkung nach einigen Sitzungen ein. Teilweise bessern sich die Beschwerden sogar dann noch weiter, wenn die Behandlung schon lange abgeschlossen ist. Es empfiehlt sich, gleichzeitig einen Bluttest durch Healthbiocare vorzunehmen, um die Telomerlänge vor und nach der Behandlung zu bestimmen. Eine gleichzeitige Behandlung der BlueZones Präparate erhöht die Revitalisierung deutlich. Weiterhin ist natürlich ein gesunder Lebensstil erforderlich.

Wie viele Behandlungen mit der hyperbaren Sauerstofftherapie sind erforderlich?

Wir empfehlen unseren Patienten der Clinic prevention-center in Zürich, mindestens 10 Behandlungen durchzuführen. Diese sollten im Abstand von 2-3 Tagen stattfinden.

Gibt es Risiken bei einer hyperbaren Sauerstofftherapie?

Die Luftdruckveränderungen in der Behandlungskammer sind mit denen vergleichbar, die Sie bei dem Start eines Flugzeugs oder während eines Tauchgangs erleben. Wenn Sie diesen Druck nicht ausgleichen, kann es vorübergehend zu Beeinträchtigungen des Hörvermögens kommen. Deshalb sollten Sie während der Behandlung immer einen Druckausgleich im Ohr machen.

Bei empfindlichen Personen kann es während der Behandlung zu einem Kribbeln in den Gliedmassen und einem Gefühl des Unwohlseins oder der Unruhe kommen. Es ist möglich, dass ein Brennen in den oberen Atemwegen oder unter dem Brustbein auftritt. In diesen Fällen ist die Behandlung zu unterbrechen.

Wie viel kostet eine hyperbare Sauerstofftherapie in Zürich?

In unserer Clinic prevention-center in Zürich kostet eine Behandlung (60 Minuten) der hyperbaren Sauerstofftherapie CHF 170. Im Abonnement erhalten Sie 10 Behandlungen (à 60 Minuten) zum Preis von CHF 1500, 20 Behandlungen (à 60 Minuten) zum Preis von CHF 2800 und 30 Behandlungen (à 60 Minuten) zum Preis von CHF 4000.