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Ästhetik

Besenreiser entfernen

Video zur Behandlung von Besenreisern in Zürich | Pevention Center Video zur Behandlung von Besenreisern in Zürich | Pevention Center

Besenreiser sind sehr feine, in der obersten Hautschicht verlaufende bläuliche oder rötliche Äderchen, die sich oft fächerartig ausbreiten und meistens aus den netzartigen retikulären Krampfadern stammen. Wenn Besenreiser auch meistens ein kosmetisches Problem darstellen, sind sie häufig mit höhergradigen Krampfadern vergesellschaftet und können somit auch erstes Anzeichen einer ernsthaften Venenerkrankung sein. Eine Behandlung der Besenreiser ohne Untersuchung, ob grössere Krampfadern bzw. retikuläre netzartige Krampfadern diese verursachen, ist oft erfolglos.

Besenreiser

Zunächst zeigen sich die rötlich-braunen, erweiterten Äderchen eher unauffällig an den Knöcheln und der Innen- und Aussenseite der Oberschenkel. Sie können sich aber so stark vermehren, dass sie äusserst lästig werden und das Tragen von kurzen Röcken und Bikinis zu einem echten Problem machen. Ihren anschaulichen Namen haben die Besenreiser von den früher allerorts gebräuchlichen Reiser - Besen, deren gebundenes Reisig auseinanderstrebend, feingliedrig und widerspenstig war.

Mikro-Sklerotherapie

Die Mikro-Sklerotherapie ist eine erprobte Behandlung ohne Laser, Operation oder Narkose, mit der sich störende Besenreiser und Mini-Krampfader an den Beinen ambulant entfernen lassen. Eine Sitzung dauert lediglich ca. 10-15 Minuten und wird bei uns im Prevention Center Zürich und Zug durchgeführt. Durch eine spezielle Lösung reagieren die Innenwände der erweiterten Venen und verkleben miteinander (Verödung). Weil sie danach auf natürliche Weise vom Körper abgebaut werden, können sie mit der Zeit verschwinden.

Die Untersuchung von Besenreisern beinhaltet deswegen auch die Untersuchung mittels Doppler-Ultraschall. Nur wenn ursächliche, oft unter der Haut verborgene Krampfadern entdeckt und dann ggf. behandelt werden, sind langfristige Erfolge möglich.

Die Verödung ist eine Behandlungsform, die sich besonders für kleinere Krampfadern eignet, wenn diese nicht durch den Rückstau aus grösseren Krampfadern entstanden sind bzw. die sie verursachenden grösseren Krampfadern vorher durch eine Operation beseitigt worden sind. Insbesondere eignet sich die Verödung zum Behandeln von netzförmigen retikulären Krampfadern und von Besenreisern.

Ablauf der Besenreiser-Behandlung

Bei der Verödung wird ein spezieller verdünnter Alkohol mit einer sehr feinen Nadel in die Vene gespritzt. Dieser Alkohol bewirkt eine Schädigung der Veneninnenwand. Anhand der nachfolgenden Kompression mittels Gummistrumpf oder Bandagierung wird ein Verkleben der Venenwände erzielt. Um ein gutes Verkleben der Venenwände zu erreichen, sollte der Gummistrumpf über 3 Stunden getragen werden. Innerhalb von 4-6 Wochen heilt die verödete Krampfader als nicht spürbarer Narbenstrang ab.

Um Komplikationen zu vermeiden, wird eine möglichst geringe Konzentration gewählt, die Gesamtverödungsmenge ist begrenzt. Eine Verödungssitzung dauert insgesamt bis 45 Minuten. Die Arbeitsfähigkeit ist nach der Verödung erhalten, normale Belastungen sind möglich, Höchstleistungen (z.B. Sport), langes Stehen oder Sitzen sollte nach der Verödung vermieden werden. Unmittelbar nach der Verödungsbehandlung sollte die Patientin 20 Minuten bis 1/2 Stunde gehen, im Sinne einer Thromboseprophylaxe für den Fall, dass Verödungsmittel in die tiefen Venen abgeflossen sein sollte.

Besenreiser entfernen - Nachsorge

Unmittelbar nach der Verödung sollten Sie eine halbe Stunde fest gehen (Thromboseprophylaxe). Zum Erreichen eines optimalen Ergebnisses können Sie in manchen Fällen für 3 Stunden einen vom Arzt angelegten Kompressionsverband oder -strumpf tragen.

Über ca. sechs Wochen dürfen Sie Ihre Beine weder Sonne noch Solarium aussetzen. Auf diese Weise sollen unerwünschte Verfärbungen verhindert werden.

In den ersten Wochen nach der Verödung sollten Sie Sauna und starke Wärmeeinwirkung auf die Beine meiden. Ab dem Tag nach der Verödung können Sie duschen. Auf ein warmes Vollbad sollten Sie in den ersten zwei Tagen verzichten. Normale körperliche Bewegung ohne Überanstrengung oder Pressatmung ist bedenkenlos möglich.

Risiken & Nebenwirkungen

Venenentzündungen, Thrombosen oder Lungenembolien können wir fast ganz vermeiden durch: Begrenzung der Gesamtmenge an Verödungsmittel, das Tragen des Kompressionsverbandes, sowie durch festes Gehen über eine halbe Stunde nach der Verödung.

Verfärbungen der verödeten Venen durch Blutgerinnsel treten auf, wenn der Blutfarbstoff sich als braunes Pigment in der Haut ablagert. Durch kleine Nadelstiche kann das Blut allerdings aus der Vene entfernt werden. Pigmentierungen sind dadurch selten. Treten sie trotzdem auf, heilen sie zu 60% in einem halben Jahr, zu 95% in einem Jahr ab. Dauerpigmentierungen sind auf diese Weise sehr selten.

Neue sehr feine Äderchen können vorübergehend auftreten. Durch die Anwendung von niedrig dosierten Kortisoncremes über wenige Tage kann die Neigung zu neuen Äderchen bei Patientinnen, deren Haut hierzu neigt, meist verhindert werden. Erfreulicherweise bilden sie sich sonst meist nach einem halben Jahr zurück.

Hautgeschwüre sind sehr selten. Sie schmerzen meist nicht oder wenig und heilen meist kaum sichtbar ab. Durch die Wahl einer möglichst niedrigen Konzentration des Verödungsmittels und korrekte Verödungstechnik kann man diese Komplikation fast immer verhindern.

Allergische Reaktionen sind selten; sollten Sie unter Allergien leiden, teilen Sie dies bitte Ihrem behandelnden Arzt mit!

Leichter Schmerz und Schwellungen sind 1-2 Tage nach der Behandlung möglich, besonders bei schwachem Bindegewebe. Eine länger anhaltende Schwellung verschwindet unter dem Kompressionsstrumpf, eventuell zusätzlichen Bandagen und manueller Lymphdrainage.