„Qualität beginnt mit dem Respekt des Arztes vor seinen Kunden“
Mit dem OP-Center Utoschloss, erbaut im historischen Utoschloss direkt am Zürichsee, nimmt das Prevention Center eine führende Position in Qualität und Know-how sowie im technisch neuesten Stand für ambulante und stationäre Operationen ein. Dies bestätigen eine umfassende Validierung durch TQM (Technical Quality Mangement) sowie zahlreiche weitere Testkriterien bezüglich Hygiene, Infrastruktur und Management.

Bevor das Utoschloss im Rahmen des Prevention Centers in diesem hellen Licht erstrahlen konnte, war eine besondere Planung und Evaluation von OP-Einrichtungen, Praxisinfrastruktur und Bau-Management gefragt. Das Utoschloss steht unter Denkmalschutz, was u.a. Grundlage für viele Diskussionen war, insbesondere um optimale medizinische- und installationstechnische Spezifikationen für Sicherheit, Servicefreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der gesamten Infrastruktur auf dauerhaft höchstem Niveau zu bieten. Hier wurde im Interesse der Patienten die bestmögliche und sicherste Technik eingesetzt. Dadurch sind schonende, sichere und effiziente Operationen in weit höherem Standard, als sonst üblich, möglich. Hieraus bieten sich wesentliche Vorteile, die primär die Sicherheit und die Dauer der Genesung betreffen, für den Kunden: stationäre Aufenthalte werden extrem verkürzt und der gesamte Eingriff ist für den Kunden und Versicherer kostengünstiger.
Auf Flexibilität bei der Ausstattung ist außerdem großer Wert gelegt worden, um gegebenenfalls auf mögliche, neue Vorschriften reagieren zu können.
Matchentscheidende Elemente Im denkmalgeschützten Gebäude mit zahlreichen pittoresken Jugendstilverzierungen liegt der OP- und Behandlungstrakt im 3. OG im Züricher Seefeld-Quartier. Das Utoschloss wurde im Jahr 1909 vom bekannten Züricher Architekturbüro Otto Pfleghard und Max Häfeli erbaut.
Um die Bauherren-Forderung ganzheitlich zu erfüllen, begann im Prevention Center die Qualität bei der Investitionsstrategie. Die seriöse Umsetzung fand ihren starken Ausdruck im zielorientiertem Vorgehen sowie in der klaren, transparenten Definition und Dokumentation der Prozesse. Effiziente, evidenz-basierte Medizin und Sterillufttechnik ist bekanntlich neben der Fachkompetenz des Arztes das matchentscheidende Element zur Verhinderung von Wundinfektionen bei Kundinnen und Kunden. Die Realisierung der hygienetechnischen Spitzenlösung in puncto Lüftung, Klima und Kälte erforderte austranchierte Lösungen mit möglichst wenigen baulichen Maßnahmen.
Akribische Luftaufbereitung und –zirkulation
Die umfangreiche Luftaufbereitung stellt die benötigten Luft- und Hygiene-Konditionen der Primärversorgung vom OP und dem Behandlungstrakt sicher, inklusive des Frischluftvolumenanteils, welcher der Schutzdruckhaltung und der gesetzlich vorgeschriebenen Abführung von Anästhesiegasen sowie der Behaglichkeit von Kunde und Team dient. Realisiert wurde nach dem Prinzip „Raum im Raum“. Das Kompaktlüftungsgerät mit integrierter Luft-Luft-Wärmepumpe und Heat-Pipe, Energierückgewinnung sowie Ventilatoren, Luftfilter und komplexe Steuer- und Regeleinheiten produzieren die benötigten und energieoptimierten Luftkonditionen. Im Kaskadensystem werden Teile der Luftmengen mehrfach verwendet. Die Raumabluft wird gezielt erfasst, speziell im OP, wodurch eine hervorragende Durchmischung der Raumluft entsteht. Diese wird zum Lüftungsgerät für die Energierücknahme zurückgeführt und anschließend ausgeblasen. Hochstehende Schallmaßnahmen sorgen für Wohlbefinden und dienen der Einhaltung der Vorschriften.

Im OP sind zusätzlich zwei Sekundärlüftungsgeräte im Einsatz, welche die benötigten Luftvolumina umwälzen und kondensatfrei auf die erforderlichen Temperaturen herabkühlen. Die spezielle Mischzone im Druckteil der Ventilatoren dient der schichtungsfreien Vermischung von Frisch- und Umluft, inkl. Entfeuchtung. Weitere technische Finessen optimieren die Luftaufbereitung und Zirkulation.
Turbulenzarme Verdrängungsströmungen Die Bedienung der komplexen Gesamtanlage erfolgt komfortabel auf mehreren Touch-Panels vor Ort und zentral. Die betriebstechnischen Parameter in Abhängigkeit der Hygiene lassen sich somit flexibel und umgehend einstellen, inkl. der Beleuchtung und Markisensteuerung. In vielen Räumlichkeiten wurde mit der vorhandenen Substanz gebaut. Mit einem hochmodernen System wird die hochstehende Lufthygiene mittels dem Prinzip der turbulenzarmen Verdrängungsströmung erreicht. Die speziell für OP-Räume abgestimmte Bespannung garantiert eine richtungsdefinierte, kolbenmässig homogene und vollflächig geführte Schutzluftströmung von oben nach unten und gewährleistet eine sofortige Abführung sämtlicher Verunreinigungen aus dem OP-Bereich.
Die vorhandenen Farben, die Stuckaturen an den Decken sowie die Holzlamperien wurden, wenn nötig, aufwendig renoviert und aufgearbeitet. Die Möblierung der Praxis wurde bewusst modern, schlicht und zeitlos gehalten. Das Lichtkonzept ergab sich auf Grund von Vorgaben des Denkmalschutzamtes, die das Anbringen von Beleuchtung im Deckenbereich, außer in untergeordneten Räumlichkeiten, untersagte. Hier stand nicht das Design, sondern der Lichteffekt im Vordergrund und das indirekte Licht erschafft jeden Tag aufs Neue ein weiches Licht, das die Stuckdecken und die großzügige Deckenhöhe hervorhebt.
Qualität ist wirtschaftlicher
Modernste OP-Einrichtungen wirken sich auch positiv auf mögliche Folgekosten aus, die z.T. von den Krankenversicherern übernommen werden. In der Gesamtbetrachtung ist das Prevention Center in allen Details den allgemeinen Standards weit voraus, denn: Qualität beginnt eben tatsächlich mit dem Respekt des Arztes vor seinen Kunden.