Operationen im PREVENTION CENTER
Mini-Bauchdeckenstraffung (Mini-Abdominoplastik)
Eine Mini-Abdominoplastik bezeichnet eine kleine, teilweise Bauchdeckenstraffung und wird üblicherweise bei Kunden durchgeführt, deren überschüssige Hautfalten nur im unteren Bauchbereich störend sind. Der Vorteil ist ein viel kürzerer Schnitt und eine kleinere Wundfläche. Die Miniabdominoplastik dauert ca. 1 Stunde und eignet sich nicht für Kunden mit grossem Hautüberschuss. Der Schnitt ist ellipsenförmig, 5-10 Zentimeter lang und wird im Bereich der Schambehaarung geführt. Möglich ist auch die Bauchnabelkorrektur. Bei dieser Operation verlagert der Chirurge nicht den Bauchnabel, sondern ändert seine Form. Die meisten Kunden wünschen sich das Einziehen eines gewölbten Bauchnabels.
Vor der Operation
Schränken Sie bitte Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein. Nehmen Sie regelmässig Medikamente ein, besprechen Sie die Einnahme im Detail mit Ihrem Operateur. Die Einnahme von Aspirin oder ähnlichen Medikamenten sollten Sie mindestens 7 Tage vor dem Eingriff aufhören.
Ablauf der Mini-Bauchdeckenstraffung
Zuerst wird eine örtliche Betäubung gespritzt. Der zu entfernende Hautüberschuss wird mit einem Hautmarker angezeichnet und danach entfernt. Für die partielle Bauchdeckenstraffung wird die Haut nur zwischen Nabel und der Inzisionslinie gestrafft. Dieses Hautareal wird nach unten gezogen, um die überschüssige Haut zu entfernen, und daraufhin wieder eingenäht. Schliesslich werden die Inzisionen wieder verschlossen und ein Wundverband angelegt. Dieser Eingriff wird ambulant durchgeführt. Sie können nach einer Ruhezeit von 30-60 Minuten nach Hause gehen. Idealerweise werden Sie aber abgeholt, Sie sollten so kurz nach einem Eingriff kein Auto lenken.
Nach der Operation
Da es sich um einen nicht so grossen Eingriff handelt, werden Sie keine starken Schmerzen spüren. Ein Brennen oder Ziehen lässt sich aber kaum vermeiden. Schmerzlindernde Medikamente werden Ihnen zur Verfügung gestellt. Die Tage nach der Operation sollten Sie sich schonen, vor allem in den ersten 24 Stunden nach der Operation möglichst viel Ruhe gönnen, um die Schwellung zu minimieren. Eventuell entstandene Schwellungen, Blutergüsse und ggf. eine Taubheit der Haut bilden sich in den Wochen nach der Operation in der Regel vollkommen zurück. Acht bis zehn Tage nach der Operation werden die Hautfäden entfernt. Anfangs ist die Hautnarbe gerötet und fest; nach Ablauf von einigen Monaten wird die Narbe blasser und verstreicht mit der Umgebung. Narbenpflege durch geeignete Salben und Cremes kann ab der dritten Woche nach der Operation begonnen werden. Sonnenexposition der Narbe ist in den ersten 6 Monaten zu vermeiden (geeignete Kleidung, Pflaster). In Abhängigkeit von der körperlichen Belastung können Sie nach wenigen Tagen wieder Ihre normalen Alltagsaktivitäten aufnehmen. Sport ist nach Absprache mit Ihrem Arzt wieder nach etwa 2-3 Wochen erlaubt. Reduzieren Sie auch postoperativ Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum und vermeiden Sie Sauna- und Dampfbadbesuche für einen Monat. Mit einem Klebeverband darf nach der OP geduscht werden.
Das Ergebnis
Bei richtiger Indikationsstellung und realistischer Erwartung sind die meisten Kunden sehr zufrieden und glücklich mit dem erreichten Ergebnis. Die Verbesserung des äusseren Erscheinungsbildes bedeutet meist den Beginn einer neuen Lebensphase mit erhöhter Selbstzufriedenheit und gesteigertem Selbstwertgefühl.
Prinzipiell kann die Bauchdeckenstraffung bei Bedarf wiederholt werden. Regelmässige Kontrollen bei Ihrem Arzt helfen eventuell auftretende Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Risiken und Nebenwirkungen
- postoperative Infektion, Nachblutung mit Hämatombildung, Gefühlsverminderung der Haut
- Gefühlsminderung im Narbenbereich: bessert sich zumeist innerhalb weniger Wochen, Monaten, kann aber dauerhaft fortbestehen (selten).
- Ausbildung von Hautfalten im Bereich der seitlichen Schnitte.
- Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergusse, die sich in der Regel von selbst zurückbilden; hier hilft Kühlung.
- Nachblutungen und Blutergüsse, auch mehrere Tage nach der Operation, die jedoch meist keiner Behandlung bedürfen und nur in extremen Ausnahmefällen eine operative Blutstillung erforderlich machen.
- Auseinanderweichen der Wundränder bei mechanischer Belastung; dies kann sogar eine Narbenkorrektur erforderlich machen.
- Auch im Rahmen einer örtlichen Betäubung oder bei zusätzlicher Einspritzung eines blutstillenden Medikamentes bei Narkose können in äusserst seltenen Ausnahmefällen unerwünschte Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen oder Materialunverträglichkeit gegen das Betäubungsmittel (Schwellung, Juckreiz, aber auch schwere Kreislaufreaktionen bis hin zum Schock), Nebenwirkungen im zentralen Nervensystem (Unruhe, Krämpfe, Atemstörungen), Blutdruckanstieg oder -abfall, Herzrhythmusstörungen und Herzschlagverlangsamung auftreten.
- Seltene entzündliche Reaktionen der Wunden, besonders bei versenktem Nahtmaterial; dies kann die Behandlungsdauer verlängern.
- Narben: Die Operation kann nicht durchgeführt werden ohne Narben zu hinterlassen. Die Narben werden jedoch so in Hautfalten gelegt, dass sie möglichst unauffällig und gut zu verbergen sind. Die natürliche Rötung einer frischen Naht verschwindet nach 2-3 Wochen, kann in Einzelfällen aber auch mehrere Monate anhalten. Im Narbengebiet können kleine Zysten der Haut entstehen, die leicht und einfach behandelbar sind.
- Störungen der Narbenbildung: anlagebedingt können wulstige, schmerzhafte und juckende Narben entstehen (Narbenwucherung, Keloid). Auch diese Narbenwucherungen bilden sich unter konservativer Behandlung meist zurück, sodass nur selten erneute Operationen nötig sind.
- Starke Narbenbildungen in der Haut und Muskulatur kommen praktisch nur bei jahrelangem Nikotinmissbrauch und starken Einblutungen ohne Entzündungen vor.
- Es kann zu einem kosmetisch unzureichenden Ergebnis kommen, dass ggf. durch eine neuerliche Operation korrigiert werden kann.
- Bei Anstrengung kann es zum Reissen der Naht im Bereich der Muskel oder Haut kommen, was eine erneute Operation bedeuten kann.
- Die Narben werden für einige Wochen gerötet sein, nach einigen Monaten blassen sie dann ab.
Mehr Informationen zur Bauchdeckenstraffung
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