Brustvergrösserung

Aktuell: prevention center steht für Qualität. Deshalb verwenden wir nur Brustimplantate der Firma Mentor, einem der grössten Hersteller weltweit mit FDA (amerikanische Zulassungsbehörde) Zulassung. Kundinnen mit Fragen zu PIP Implantaten aus Frankreich beraten wir gerne und bieten Ihnen einen kompetenten Service zum Implantatwechsel oder zur Brustvergrösserung mit Eigenfett an.

Die Brustvergrösserung ist eine Operation, bei der die weibliche Brust mit einem Implantat vergrössert wird. Wenn eine Patientin an einer Brustvergrösserung Interesse hat, können die folgenden Informationen weiterhelfen. Für ausführlichere Informationen ist natürlich ein persönlicher Beratungstermin sehr wichtig.

Was man über Silikon und Prothese wissen muss

Zur Vergrösserung der Brust wird meistens eine gefüllte Silikonhülle verwendet. Das Füllmaterial ist entweder Kochsalzlösung oder Silikongel. Eine Weiterentwicklung dieser Implantate besteht in sogenannten „anatomischen Brustimplantaten”. Diese weisen im unteren Bereich eine höhere Projektion auf und imitieren die natürliche Brustform dadurch besser. Das kann besonders bei sehr schlanken Frauen Vorteile bringen. Möglich wurde das durch die Entwicklung, eines höher vernetzten Silikons („high cohesive gel“), das formstabiler und trotzdem praktisch gleich weich wie bei den seit Jahren gebräuchlichen Implantaten ist. Bei diesen Prothesen kann das Silikon fast nicht mehr austreten. Die Verwendung von Polyurethan beschichteten Implantaten bringt den höchsten Komfort und die grösste Sicherheit.

Viele breit ausgelegte Studien …

beweisen, dass Brustkrebs nach Brustvergrösserung mit Silikonprothesen nicht häufiger auftritt, sogar etwas weniger. Auch konnten keine Zusammenhänge zwischen Autoimmunerkrankungen (wie Rheuma, Lupus erythematosus oder Sklerodermie) und Silikonprothesen erkannt werden.

Ziel der Operation

Durch eine Brustvergrösserung kann eine zuverlässige Vergrösserung der Brüste erreicht werden. Das Ziel ist eine ästhetische und natürliche Form der Brust zu erzielen. Die Voraussetzung ist eine gute Position der Mamille (Brustwarze). Ist die Brustwarze zu tief, muss in der Regel noch eine Bruststraffung durchgeführt werden (dies erklärt Ihnen Ihr Arzt bei Bedarf). Dadurch entstehen zusätzliche Narben. Bei Patientinnen mit unterschiedlichen grossen Brüsten, kann man verschiedene Grössen der Prothesen verwenden. Es kann aber schwierig sein, eine absolute Symmetrie zu erreichen, was es in der Natur so oder so nirgends gibt. Soll die Brust nur vergrössert werden, wird ein kleiner Hautschnitt entlang der Unterseite der Brust oder entlang des Warzenhofs geführt.

Die persönliche Beratung

Die Patientin hat dabei die Möglichkeit über die Änderungen zu sprechen, die sie am Aussehen ihrer Brüste gerne vornehmen lassen möchte. Es wird besprochen welche Grösse und welche Art von Brustimplantat verwendet wird, die Art des Hautschnittes, wie die Position des Implantates sein wird, und ob es evtl. angezeigt ist, zusätzlich eine Bruststraffung durchzuführen, um die Brust optimal zu korrigieren.

Es werden auch Fragen über die Gesundheit der Patientin gestellt, nimmt die Patientin Medikamente, ist Brustkrebs in der Familie vorhanden, usw.

Operatives Vorgehen

Während einer Brustvergrösserung wird ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben, eine Prothesetasche gebildet und schliesslich ein Brustimplantat eingeführt. Die Brustimplantate können entweder unter dem Brustmuskel oder unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels gelegt werden. Die Entscheidung darüber, wo die Implantate positioniert werden, hängt von der Form Ihrer Brust, der Art der Implantate und weiteren Gesichtspunkten ab.

Narkose

In den meisten Fällen wird die Operation in Vollnarkose durchgeführt.

Länge der Operation

Eine Brustvergrösserungsoperation dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Die Dauer hängt davon ab, welche Technik verwendet wird und wo die Implantate eingebracht werden.

Ambulante oder stationäre Behandlung?

Eine Brustvergrösserung kann ambulant durchgeführt werden. Die Patientin kann meist nach einigen Stunden Ruhezeit wieder nach Hause gehen.

Schmerzen

Die Schmerzen sind während der ersten 48 Stunden am grössten und verringern sich dann von Tag zu Tag, wobei sie mit entsprechenden Schmerzmitteln meist gut gelindert werden können. Die Schmerzen sind etwas stärker, wenn die Implantate unter die Brustmuskeln gesetzt worden sind, aber auch generell bei jüngeren Patientinnen, die noch keine Kinder haben.

Über den Verlauf

Der Verband wird nach etwa einer Woche gewechselt. Er muss für 6 Wochen getragen werden um eine optimale Narbenbildung zu gewährleisten. Die Patientin sollte auch einen Stütz-BH für mehrere Wochen dauerhaft tragen, bis die Schwellung abnimmt und die Brust von innen heilt. Leichtere körperliche Tätigkeiten können schon nach wenigen Tagen wieder aufgenommen werden. Grosse körperliche Aktivitäten wie Sport sollten aber für 6 Wochen unterlassen werden. Das unterstützt die Narbenheilung.

Manche Frauen berichten in den ersten Monaten über plötzlich auftretende kleine Stiche in den Brustwarzen und auf der Seite der Brust. Es handelt sich meist um Re-Inervationsschmerzen (das heisst, die Hautnerven wachsen wieder und das Gefühl verbessert sich danach).

Das Stillvermögen bleibt in der Regel erhalten, es gibt aber natürlich keine Garantie. Die Narben werden für einige Wochen gerötet sein, nach einigen Monaten blassen sie dann ab. Das Fremdkörpergefühl verschwindet zunehmend.

Darf man sich duschen?

Ja, man kann sich mit dem Klebverband ab dem zweiten Tag nach der OP duschen.

Müssen die Prothesen nach einigen Jahren gewechselt werden?

Es gibt keine Richtlinien für das Wechseln der Prothesen. Die heutigen Prothesen können problemlos 15-20 Jahre belassen werden. Wenn die Patientin keine Beschwerden hat, genügen regelmässige Kontrollen.

Mögliche Komplikationen

Folgende Komplikationsmöglichkeiten bestehen bei dieser Operation, wenn sie auch eher selten auftreten: postoperative Infektion, Nachblutung mit Hämatombildung (Bluterguss), Gefühlsverminderung von Brustwarze und Brusthaut sowie Verrutschen des Implantates. Kapselfibrose: Dies tritt unvorhersehbar auf, wenn die natürliche Narbe um das Implantat (bindegewebige "Kapsel") sich zusammenzieht und sich die Brust zunehmend hart anfühlt. Bei der Verwendung von Polyurethan beschichteten Implantaten ist dieses Risiko am geringsten (gemäss wissenschaftlichen Studien).
Eine Gefühlsminderung von Brust oder Brustwarze bessert sich zumeist innerhalb weniger Wochen, Monaten, kann aber dauerhaft fortbestehen (selten).

Ausbildung von Hautfalten: abhängig von Hautdicke, Implantationsart und -grösse. Vor allem dann sichtbar, wenn sich das Implantat bewegt.

Bitte nicht vergessen

Der Nikotinkonsum sollte idealerweise 3 Wochen vor und 3 Wochen nach der Operation eingestellt werden (bessere Wundheilung).
Vermeiden Sie bitte Medikamente mit blutverdünnenden Effekten wie Aspirin, ASS und Marcoumar, ebenso nicht-steroidale Entzündungshemmer (Ihr Arzt informiert Sie).

Veranlassen Sie bitte, dass Sie jemand nach der Operation abholt und nach Hause fährt. Informieren Sie uns bitte unverzüglich, falls Sie Fieber, Rötungen, plötzliche Schmerzen oder andere Anzeichen einer Infektion oder sonstige Probleme nach der Behandlung bemerken.

Bitte vermeiden Sie, wenn möglich, dass die Operation während der Zeit Ihrer Menstruation durchgeführt wird.

Kosten für eine Brustvergrösserung

Brustvergrösserung beidseitig, all inclusive 12000,- CHF

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie einen Beratungstermin zum Thema Brustvergrösserung? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.

 

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